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Ihre Informationsplattform zu Lungenkrebs

Mögliche Ursachen von Lungenkrebs

Wie bei vielen Krebsarten sind die Ursachen für Lungenkrebs nicht bekannt. Aber es gibt Faktoren, die das Risiko für diesen Krebs erhöhen.

Rauchen ist der größte Risiko-Faktor für Lungenkrebs

Bei mehr als 80 von 100 Erkrankungen in Europa gibt es einen Zusammenhang mit dem Rauchen. Aber auch Nichtraucher:innen bekommen diesen Krebs 1.

Expert:innen schätzen für Europa, dass von allen Patient:innen mit Lungenkrebs

  • weniger als 40 von 100 Patient:innen Raucher:innen sind,
  • mehr als 45 von 100 Patient:innen Ex-Raucher:innen sind
  • und 10 bis 15 von 100 Patient:innen nie geraucht haben 1.

Für Nichtraucher:innen ist Passivrauchen auch ein Risiko-Faktor. Beim Passivrauchen atmet man den Rauch von Tabak aus der Umgebungsluft unfreiwillig ein.

Andere Risiko-Faktoren für Lungenkrebs 1:

  • Das Alter: Lungenkrebs betrifft häufig Menschen über 65 Jahre
  • Die Familien-Geschichte: Nahe Verwandte haben Lungenkrebs bekommen. Das sind zum Beispiel Eltern, Kinder oder Geschwister 2
  • Luftverschmutzung, Feinstaub und Dieselmotorabgase 2
  • Radon und Asbest 3
  • Krebserregende Stoffe wie giftige Chemikalien am Arbeitsplatz 3
  • Vorherige Strahlentherapie im Brustkorb 3
  • Fruhere Krebserkrankungen
    Spezifische Krankheiten wie die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD (chronic obstructive pulmonary disease) und Tuberkulose 4

Wie kann ich mein Risiko für Lungenkrebs verringern?

Hören Sie bitte mit dem Rauchen auf. Und vermeiden Sie bitte Passivrauchen – so gut es geht.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, dann können Sie Ihr Risiko für Lungenkrebs senken. Das Risiko kann auch dann noch sinken, wenn Sie über viele Jahre geraucht haben.

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören:

Dann sprechen Sie bitte mit Ihren Ärzt:innen darüber.
Auch das Rauchfrei-Telefon berät Sie gerne dabei: 0800 810 013

Hier finden Sie ein Video der Lungenunion zum Thema Rauchstopp: https://www.lungenunion.at/tabakentwoehnung/

Sie leben in einer Gegend, die durch Radon stark belastet ist:

Dann lassen Sie bitte die Strahlung in Ihrem Zuhause prüfen.

Sie sind an Ihrem Arbeitsplatz giftigen Chemikalien ausgesetzt:

Dann sorgen Sie bitte für Ihre Sicherheit. Fragen Sie Ihre Ärzt:innen, wie Sie sich schützen können.

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