Ziele

Bewahrung der Erektionsfähigkeit

Gesunde Beziehung durch geteilte Sexualität

Stärkung des Selbstbewusstseins

 

Erektionsprobleme können behandelt werden!

Bei vielen Patienten ist nach der Entfernung der Prostata (Prostatektomie) die Fähigkeit zur Erektion beeinträchtigt. Trotz neuester Methoden und genauerer Präparation bei der radikalen Operation sowie deutlichen Verbesserungen der Technik der Strahlentherapie können Gefäße und Nerven beschädigt werden. Grund hierfür ist, dass diese Gefäße und Nerven unmittelbar an der Prostataoberfläche verlaufen. Die Erektionsfähigkeit kann sich langsam über den Zeitraum von ein bis zwei Jahren erholen. Allerdings wird sie wahrscheinlich nicht das Maß vor der Operation erreichen. Mit Medikamenten oder technischen Hilfsmitteln kann aber weiterhin eine Erektion erzielt werden.

 

Intimität retten: Behandlungsmöglichkeiten von Erektionsstörungen

Die medikamentöse Therapie von Erektionsstörungen ist rezeptpflichtig und wird in der Schweiz nicht oder nur teilweise resp. für eine begrenzte Zeit von der Krankenkasse übernommen. Bitte sprechen Sie das Thema verminderte Erektionsfähigkeit oder die Angst davor frühzeitig bei Ihrem Betreuungsteam an. Neben verhaltenstherapeutischen Ansätzen gibt es folgende Behandlungsmöglichkeiten:

Erster Ansprechpartner ist Ihr behandelnder Arzt!

Österreichische Krebshilfe

www.krebshilfe.net

Beratung per Telefon − kostenlose Krebshotline: 0800 699 900
(Mo–Do: 09:00–14:00 Uhr, Fr: 10:00–12:00 Uhr)

 

Selbsthilfe Prostatakrebs

www.prostatakrebse.at
Obere Augartenstraße 26, 1020 Wien
Telefon: 01 333101

 

Österreichische Akademie für onkologische Rehabilitation und Psychoonkologie

www.oearp.at
Sprechstunde onkologische Rehabilitation
Telefon: 01 40400 70350

 

 

Partner & Freunde

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1 Salonia A et al.: Prevention and management of post prostatectomy erectile dysfunction. Translational Andrology and Urology 2015;4(4):421 – 437. doi:10.3978/j.issn.2223 – 4683.2013.09.10