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Ihre Informationsplattform zu Depression

Leben mit Depression

Sie haben eine Depression?
Sie glauben, dass Sie vielleicht diese Krankheit haben?
Sie sind ein:e Angehörige:r von einem Menschen mit Depression?
Dann sind Sie hier richtig. Wir geben Ihnen Antworten auf häufige Fragen.

Wenn Sie sich ein Bein brechen, dann werden Sie von Ärzt:innnen behandelt. Sie bekommen einen Gips. Und viel Mitgefühl. Ihre Familie und Ihre Freund:innen wissen, dass ein gebrochenes Bein sehr wehtun kann. Sie kennen die Ursache für den Schmerz. Sie können nachvollziehen, warum Sie eine Weile eingeschränkt sind und vielleicht Ruhe haben wollen. Sie verstehen, dass der Bruch heilen muss. Dann erst geht das Leben normal weiter.

Bei einer Depression ist das meistens anders. Denn diese Krankheit ist viel schwerer zu verstehen als ein gebrochenes Bein. Betroffene scheuen oft lange davor zurück, zu Ärzt:innen zu gehen. Angehörige versuchen oft, Betroffene aufzumuntern oder abzulenken. Das alles macht es den Betroffenen noch viel schwerer. Man kann sich nicht selber dazu zwingen, eine Depression zu überwinden1.

Menschen mit einer Depression haben zusätzlich zur Krankheit mit folgenden Dingen zu kämpfen:

  • Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von der Krankheit.
  • Viele Menschen wissen nicht, wie sich eine Depression anfühlt.
  • Depressionen sind mit einem Stigma behaftet.2
  • Depressionen lösen oft Scham aus.

Eine Depression ist eine Krankheit wie viele andere. Es gibt verschiedene Arten von Depressionen. Menschen mit einer Depression brauchen eine professionelle Behandlung. Sie brauchen Mitgefühl und Verständnis. Genau wie bei einem gebrochenen Bein, Krebs oder Diabetes.

Die Diagnose Depression ist kein Einzelfall, dennoch kann man sich damit sehr einsam fühlen. Aber auf der ganzen Welt leiden mehr als 264 Millionen Menschen an einer Depression3. In Europa sind 44,3 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen4. Depressionen sind weltweit der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit4.

Bitte denken Sie daran:

Sie sind nicht alleine. Ihre Ärzt:innen sind für Sie da.
Auch Psychotherapeut:innen und Beratungsstellen unterstützen Sie gerne.

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