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Ihr persönlicher Ratgeber zu Lungenerkrankungen

Wie ist die Lunge aufgebaut?

Unsere Lunge liegt, gut geschützt von den Rippen, im oberen Brustkorb. Sie besteht aus zwei Lungenflügeln, zu denen die Hauptbronchien, die Aufspaltungen der Luftröhre, führen. Das kleinste „Bauelement“ der Lunge sind die Alveolen, auch Lungenbläschen genannt. Etwa 300 Millionen dieser Lungenbläschen enthält eine gesunde Lunge. Sie formen traubenartige Gebilde an den Bronchiolen, den Verästelungen der Bronchien, und sind von einem Netz aus feinen Blutgefäßen, den Kapillaren, umspannt.1

Welche Funktion hat unsere Lunge?

Unsere Lunge ist für den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zuständig.

Über die dünnen Wände der Alveolen gelangt der Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft in die Kapillaren und schließlich in unser Blut. Er wird mit dem Blutstrom in jede Zelle unseres Körpers transportiert, wo er für eine Vielzahl an Stoffwechselprozessen benötigt wird.

In umgekehrter Richtung wandert Kohlendioxid als Abfallprodukt des Zellstoffwechsels vom Blut wieder in die Lungenbläschen und wird mit jedem Ausatmen nach draußen transportiert.

Auch wenn wir die Atmung willentlich beeinflussen können, wird dieser komplexe Mechanismus doch meistens ganz unbewusst durch unsere automatische Ein- und Ausatmung gesteuert. Im Normalfall atmen wir 14 bis 16 Mal pro Minute, bei Anstrengung erhöht sich die Atemfrequenz. Dabei weitet sich der Brustkorb bei der Einatmung und die Lunge dehnt sich aus, beim Ausatmen zieht sich die Lunge wieder zusammen.1

Die Leistungsfähigkeit der Lunge kann von einer Vielzahl von Erkrankungen beeinträchtigt sein.

Pulmonale arterielle Hypertonie

Bei der pulmonalen arteriellen Hypertonie, oder einfacher: Lungenhochdruck, sind die Lungenblutgefäße, die vom Herzen in die Lunge führen und sauerstoffarmes Blut transportieren, verengt, sodass es zu einem konstant erhöhten Druck in ihnen kommt. Dieser kann eine Schwächung des rechten Herzens bewirken, das ständig gegen den Widerstand der Gefäße pumpen muss. Beim Lungenhochdruck ist der Transport des Blutes zur Lunge erschwert, wodurch es unter anderem zu Atemnot und schneller Erschöpfbarkeit kommen kann.2

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