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Leben mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Sie haben eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung?
Sie glauben, dass Sie vielleicht eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung haben?
Sie sind ein:e Angehörige:r von einem Menschen mit einer solchen?
Dann sind Sie hier richtig. Wir geben Ihnen Antworten auf häufige Fragen.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen fallen in das medizinische Fachgebiet der Gastroenterologie. Das ist jener Bereich der Medizin, der sich mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe beschäftigt. Dazu gehören unter anderem der Darm, die Leber, die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse1.

Darmerkrankungen können den Alltag beeinflussen

Diese Erkrankungen können Sie einschränken, da sie oftmals unberechenbar sind. Das wirkt sich auf das berufliche und private Leben, wie Freundschaften oder Partnerschaften, aus. Wenn Sie an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden, sagen Sie vielleicht öfters ein Treffen ab, sind erschöpft oder ziehen sich lieber zurück. Bitte reden Sie offen darüber, wenn Sie sich nicht gut fühlen. Dadurch verstehen Ihre Mitmenschen Sie besser.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sind keine Einzelfälle

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. In Österreich sind etwa 60.000 bis 80.000 Menschen betroffen – Tendenz steigend2. Frauen sind davon gleich häufig betroffen wie Männer 3. Meistens bekommen Menschen im Alter von 15 bis 35 Jahren die Diagnose chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Aber diese Krankheiten können in jedem Alter auftreten4.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können nicht geheilt, jedoch gut behandelt werden, um das tägliche Leben möglichst angenehm zu gestalten. Auch wenn die Erkrankung Sie vermutlich Ihr Leben lang begleiten wird, können Sie aktiv dazu beitragen, damit zu leben, die Krankheit in Ihren privaten und beruflichen Alltag zu integrieren und damit den Verlauf positiv zu beeinflussen. Lassen Sie sich nicht entmutigen und blicken Sie nach vorne.

Bitte denken Sie daran:

Sie sind nicht alleine.
Ihre Ärzt:innen sind für Sie da.
Auch Psychotherapeut:innen und Beratungsstellen unterstützen Sie gerne.

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