Ziele

Rückhalt bei belastenden Emotionen

Flexible Unterstützung im Alltag

Offene und ehrliche Rückmeldungen

 

Sie sind nicht allein im Kampf gegen den Krebs

Partner, Familie und Freunde können eine unterstützende und wichtige Rolle in der Bewältigung von Krebs spielen. Gemeinsam ist vieles leichter; dies gilt z. B. auch für den Zugang zu und vor allem das Durchhalten von weiteren unterstützenden Faktoren, wie mehr Bewegung und gesündere Ernährung.

Die Diagnose Krebs kann eine sehr große Belastung für Partner, Kinder und Freunde darstellen und betrifft immer die gesamte Familie und das soziale Umfeld. Für Betroffene ist es daher sehr wichtig, dass sie das Gefühl bekommen, nicht allein zu sein. Behalten Sie Ihre Diagnose − und vor allem Ihre Ängste und Befürchtungen − nicht für sich und vertrauen Sie sich Ihrer Familie, Angehörigen oder auch Freunden an.

 

Gemeinsam sind wir stark

Gemeinsames Verstehen ermöglicht einen besseren Umgang mit der Tatsache, denn eine Diagnose kann das Leben innerhalb der Familie oder einer Beziehung stark verändern. Betroffene erleben Höhen und Tiefen und können durch offenes Ansprechen oder Gespräche besser verstanden werden. Besonders Selbstvorwürfe können auftauchen und rauben wichtige Energie. Eine zusätzliche seelische Belastung bis hin zur Depression kann die Folge sein und damit den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflussen.1

Es kann sehr hilfreich sein, seine Sorgen offen in der Familie und bei Freunden anzusprechen. Wenn dieser Schritt unmöglich scheint oder misslingt, empfiehlt es sich, gemeinsam mit dem Partner oder einem engen Vertrauten eine begleitende Sitzung bei einem Psychoonkologen in Anspruch zu nehmen, um sich Hilfe zu holen. Denn nicht zuletzt durch ihren möglichen Einfluss auf die seelische Gesundheit kann eine Partnerschaft oder Freundschaft ein wichtiger und nicht zu unterschätzender positiver Einflussfaktor in der Bewältigung einer Krebserkrankung sein.

 

01

Schwierigkeiten, mit Partnerin/Partner über Sorgen und Ängste zu sprechen

02

sexuelle Probleme

03

anstehende Gespräche mit Kindern/Verwandten über die Krankheit

04

seelische Belastung, Angst, Depression

05

Probleme mit durch die Operation oder Behandlung verursachten Nebenwirkungen

 

Erkenntnisse aus Studien

Wenn Betroffene, aber auch ihre Partnerinnen/Partner über Sorgen im Zusammenhang mit der Prostatakrebserkrankung reden:

• kann dies die Nähe innerhalb der Beziehung fördern und

• und die seelische Belastung reduzieren.1

 

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1 Mols F et al.: Depressive symptoms are a risk factor for all-cause mortality: results from a prospective population-based study among 3,080 cancer survivors from the PROFILES registry. J Cancer Surviv 2013;7(3):484-492. doi:10.1007/s11764-013-0286-6